Bewertung des Windes

Windstärke und Drachengrößen

Kitesurfer verändern Kite-Größe und / oder Linienlänge je nach Windstärke – stärkere Winde verlangen einen kleineren Kite, um Übermachtsituationen zu vermeiden. Kitesurfer bestimmen die Windstärke unter Verwendung eines Anemometers oder typischerweise visueller Hinweise, wie in der Beaufort-Skala gezeigt.
Alle modernen Drachen, die dem Kitesurfen gewidmet sind, bieten eine „depower“ -Option, um die Macht im Kite zu reduzieren. Durch den Einsatz von Depower wird der Anstellwinkel des Kites auf den Wind reduziert, wodurch weniger Wind im Kite gefangen und die Kraft reduziert oder gezogen wird.
Windgeschwindigkeit, Fahrererfahrung und Gewicht, Board-Größe, Drachen-Design und Fahrstil sind alle voneinander abhängig und beeinflussen die Wahl des Drachens.
Ein erfahrener Reiter trägt in der Regel ein „Köcher“ von verschiedenen Kites, die für den Windgeschwindigkeitsbereich geeignet sind. Ein typischer Kite-Köcher könnte 8 m², 10 m² und 12 m² traditionelle „C-Kites“ beinhalten. Genaue Kitegrößen variieren je nach Fahrergewicht und gewünschten Windbereichen.
Bogendrachen haben eine breitere Windstrecke als C-Drachen, so dass zwei Kite-Größen (wie 7 m² und 12 m²) ein effektiver Köcher für Winde von 10 bis 30+ Knoten für einen 75 kg (165 lb) Reiter bilden könnten.

Windrichtung

Cross-Shore- und Cross-Onshore-Winde sind die besten für Kitesurfen. Offshore-Winde stellen die Gefahr dar, von dem Ufer weggeblasen zu werden, wenn ein Ausfall des Gerätes oder ein Verlust der Kontrolle vorliegt. Offshore-Winde eignen sich in einem See oder wenn ein Sicherheitsboot zur Verfügung steht, aber sie sind in der Regel mehr böig. Direkte Onshore-Winde tragen die Gefahr, auf Land geworfen zu werden und sind daher weniger